Making of … „Star Trek : Kelvin – A Decade of Storm“

Aus gegebenem Anlass – der Fertigstellung meines Romans „A Decade of Storm“ – möchte ich hier im Blog das Projekt kurz Revue passieren lassen. Ganz am Anfang diese Eintrags seht ihr drei Entwürfe für Buch-Cover, weil ich hoffe, diesen Roman ebenso wie meine „Romulan War“-Trilogie einmal als Taschenbuch drucken zu lassen. Begonnen hat es mit jenem Cover ganz links. Aber im Laufe der Zeit ist der Roman immer umfangreicher geworden, weshalb zuerst eine „klingonische Variante“ (Mitte) und auch noch eine Variante für das Finale dazu kamen. „A Decade of Storm“ hat nämlich mehr als 1.500 Seiten im Taschenbuchformat und ich fürchte fast, dass ich den Roman aufgrund des Umfangs für den Druck auf 3 Bände verteilen muss.

Dabei hatte ich ursprünglich, als ich im Juli 2010 mit dem Schreiben begann, gedacht, nicht mehr als fünf Kapitel zu verfassen. Ich hatte ein ausgearbeitetes Konzept für den Start und wie die Geschichte enden wird. Der Weg von A nach B wurde dann bedeutend länger gedacht. Immer wieder fielen mir beim Schreiben der Kapitel neue Ideen ein, die ich in die aktuellen Kapitel einbaute. Andere fix eingeplante Meilensteine verschoben sich auf das nächste Kapitel, wo ich dann aber auch nicht alle hinein quetschen wollte, weil ich wieder so viele neue Ideen hatte. Und so ging es weiter und weiter ehe der Weg geebnet war und bis ich das große Finale im November 2011 – eineinhalb Jahre nachdem ich es konzipiert hatte – endlich in die Tastatur klopfen konnte. In rund 2 Wochen schrieb ich endlich die rund 260 Taschenbuchseiten (190 Seiten im Online-PDF Kapitel Kelvin) nieder. Captain Robau und die Crew der U.S.S. Kelvin hatten ihr Ziel erreicht.

Aber warum gerade eine Fan-Fiction über diese Crew schreiben? Sie war immerhin nur rund 10 Minuten im 11. Star Trek-Film zu sehen. Es gibt gleich mehrere Gründe:

  • Die Besatzung: Ein Schiff, auf dem die Eltern von James T. Kirk dienten und das (lt. Faran Tahirs Aussage) von einem „Badass Captain“ befehligt wird, war schon ein ganz besonderer Reiz für mich. Ein „harter Hund“ als Captain eines Sternenflotten-Schiffes: Hey, das war doch mal was Neues und ich denke gerne, dass Faran Tahir sehr zufrieden damit wäre, wie ich im Laufe von „Decade“ (allen voran im großen Finale) Captain Robaus Persönlichkeit angelegt habe. Ansonsten war eigentlich kaum etwas über diese Charaktere an Bord der Kelvin bekannt und nachdem ich mit „The Romulan War“ in meiner letzten FanFiction fast ausschließlich mit schon bekannten und definierten Charakteren hantiert habe, war dies eine Gelegenheit, ganz neue Charaktere zu erschaffen.
  • Das Schiff: Ich habe die U.S.S. Kelvin gleich ins Herz geschlossen, als ich die ersten Bilder von ihr sah. Ein tolles Design. Vom Äußeren her eindeutig an TOS orientiert. Im Inneren mehr industriell, das auch eine glaubwürdige Weiterentwicklung des Innen-Designs der NX-Klasse darstellt.
  • Die Zeit: Der Anfang des 23. Jahrhunderts war im ST-Universum noch weitgehend unerforscht. Wir wissen aus ST6 (Admiral Cartwright), dass wohl um 2223 Feindseligkeiten zwischen Föderation und Klingonen ausgebrochen sind. Aber was genau ist damals passiert? Ich beschloss, dass „A Decade of Storm“ genau im Jahr 2223 beginnen   – 10 Jahre vor dem Beginn von ST11 – und diese Frage beantworten sollte. Das Setting zwischen „Enterprise“ und ST11 bzw. TOS/TAS ermöglichte es zudem, viele Charaktere aus diesen Serien und Filmen auftreten zu lassen.
  • Die Klingonen: Nachdem ich mich in „The Romulan War“ eingehend mit den Romulanern beschäftigt habe und dabei auch erforschte, was sie motivierte, habe ich in „A Decade of Storm“ die Klingonen genauer unter die Lupe genommen.
  • Star Trek 11: Mir hat er sehr gut gefallen, aber ich weiß natürlich, dass manche Fans auch jede Menge Haare in der Suppe gefunden haben, sprich „Fehler“. So ziemlich alle diese „Fehler“ sind meiner Meinung nach eigentlich keine bzw. lassen sich doch recht einfach erklären. Ich habe mir gedacht, wenn ich schon ein Prequel zu ST11 schreibe, dann biete ich gleich mal die von mir favorisierten Erklärungen mit an. So erklärt „A Decade of Storm“, warum klingonische Raumschiffe als „Warbirds“ bezeichnet werden, warum die Zerstörung der Kelvin so große Konsequenzen für die Sternenflotte und ihre Entscheidungen in den darauf folgenden Jahren hat. „A Decade of Storm“ berücksichtigt dabei sowohl die künftige Darstellung in TOS, als auch in ST11. Ein Prequel für beide Universen, egal ob 10 Minuten nach dem Epilog Nero auftaucht oder nicht. Und siehe da: Es hat sehr gut funktioniert!

Weiters wollte ich auch mal wirklich einen Roman schreiben. „The Romulan War“ ist je eher zufällig zu einem solchen geworden, nachdem ich eigentlich zuerst gedacht hatte, ich würde einfach drei Kurzgeschichten schreiben und die Sache wäre erledigt. „A Decade of Storm“ ist dann, wie hier schon erwähnt, viel länger geworden als gedacht, aber es ist doch ein Roman geblieben. Noch dazu einer, der – hoffentlich nicht nur meiner betriebsblinden Meinung nach – auch sehr professionell ausgefallen ist und sich nicht vor dem Großteil der bei Verlagen erschienenen Star Trek-Romane verstecken muss.

So, genug gelangweilt. 😉 Was vorbei ist, ist vorbei. Bevor ich hier Schluss mache, nur noch ein kleiner Ausblick darauf, was ich im Rahmen von „A Decade of Storm“ noch vorhabe: Demnächst werde ich MOBI- und EPUB-Dateien erstellen, damit auch alle, die auf Kindle & Co Bücher lesen in den Genuss des Romans kommen.

Und ganz zum Schluss noch gibt es den Intro und zwei Trailer, die ich im Laufe des Projekts erstellt habe (laufen in einem durch). Viel Spaß damit.

Der Rumschreiber

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s