Rezension: SCE – „Distant early Warning“

Dieses Buch erschien in der Reihe „Starfleet Corps of Engineers“ und stellt eine Art Crossover zu „Vanguard“ dar.“Distant early Warning“ stellt den ersten gemeinsamen Auftritt des Ingenieursschiffs U.S.S. Lovell und der Raumstation Vanguard dar, ehe die Lovell ab dem darauf erschienenen „Vanguard“-Roman Nummer 2 „Summon the Thunder“ zu einem regelmäßigen Gast auf der Starbase werden sollte.

„Distant Early Warning“ ist die erste Lovell-Geschichte, die nach dem Start der Vanguard-Reihe erschien und behandelt Probleme der Lovell-Crew während der Errichtungszeit der Station. Ich selbst habe die beiden vorangegangenen Lovell-Geschichten (wie auch alle anderen SCE-Storys) nicht gelesen. Doch es reicht absolut, wenn man „Summon the Thunder“ schon kennt, um mit der Crew weitgehend vertraut zu sein.

Obwohl die ganze Geschichte aus der Perspektive von Crewmitgliedern der Lovell geschrieben ist, ist die Geschichte trotzdem eindeutig eine Vanguard-Geschichte. Sie spielt fast ausschließlich auf der Station oder der angedockten orionischen Schiff Omari-Ekon und die Besatzungsmitglieder der Lovell haben es am Laufenden Band mit den Hauptcharakteren der Vanguard-Reihe zu tun.

Die Geschichte selbst überzeugt mich eigentlich mehr als das Serien-Prequel „Almost Tomorrow“ aus „Declassified“. Auch wenn – oder vielleicht sogar gerade weil – die Lovell-Crew die Hintergründe für die Fehlfunktionen an Bord der Raumstation nicht erfahren wird (da diese „Operation Vanguard“ betreffen). Dieser Teil der Handlung ist also schon irgendwie Cliffhanger-artig oder zumindest mysteriös und war wohl sicher dazu aufgelegt, bei den Lesern von SCE das Interesse für die damals neue „Vanguard“-Reihe zu wecken. Ich denke, das ziemlich gut funktioniert. Auch ich – obwohl ich die Romane bereits kenne – habe dadurch wieder Lust darauf bekommen, die ganze Reihe von Beginn an zu lesen.

Der zweite Teil der Handlung von „Distant early Warning“ ist hingegen eher Standardkost: Mord und Diebstahl auf der Station. Nichts besonders, wenngleich es auch hier ein absolutes Highlight gibt: ein „nettes“ Wortduell zwischen Commodore Reyes und den Orioner Ganz.

Fazit: Mir hat die Geschichte trotz ihrer Kürze wirklich gut gefallen. Sie wird flott erzählt, es gibt zwei parallele Handlungen und sie gefiel mir besser als die vier Geschichten in „Declassified“. Als Prequel-Story funktioniert die Geschichte also ziemlich gut, ohne aber natürlich besonders stark auf die Mythologie rund um den eigentlichen Zweck der Station einzugehen. Dies sei der eigentlichen „Vanguard“-Reihe vorbehalten. Trotzdem: 5 Sterne für ein kurzes aber durchgehend unterhaltsames Lesevergnügen.

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