Modellbau – U.S.S. Enterprise (2009)

Wie vielleicht inzwischen bekannt ist, baue ich nur äußerst selten Modelle. Zwischen der Fertigstellung meines Kampfsterns Galactica und meiner Enterprise aus der klassischen Serie sind fast zwei Jahre vergangen. Die Fertigstellung meines nächsten Modells, das ich euch hiermit präsentiere möchte, hat jedoch nur einen weiteren Monat gedauert. Ich dachte mir: Wenn ich mein Wohnzimmer schon vorübergehend in eine Werkstatt verwandle und die Wiese vor dem Haus mir Lack vollsprühe, dann soll sich die Mühe auch auszahlen. 😀 Also habe ich gleich nach der klassischen Enterprise die neue Enterprise aus den Kinofilmen der Jahre 2009 und 2013 gebaut, abermals mittels Bausatz von Revell. Hier könnt Ihr das Ergebnis bewundern:

Allerdings handelt es sich noch nicht um das Endergebnis. Die Streifen am Rand der Untertassensektion werden ich nochmal neu machen, das Lackfläschchen wird an ein paar Stellen auch noch zum Einsatz kommen und die zu dunklen Decals an den Warpgondeln werden bei Gelegenheit nochmal übersprüht. Generell sind die Decals bei diesen Bausatz leider generell zu dunkel für meinen Geschmack. Ansonsten ist es aber ein recht guter, aber nicht perfekter Bausatz. Aufgrund der Form des Schiffes ist er – vor allem wenn man das Modell verkabelt und beleuchtet – ein wenig komplizierter zusammenzubauen als der Bausatz der klassischen Enterprise. (Mittlerer Schwierigkeitsgrad ist aber sicher korrekt ausgewiesen.) Die Mühe hat sich aber gelohnt, die Beleuchtung klappte mit dem Stecksystem wieder sehr gut und in die Warp-Gondeln habe ich diesmal keine flackernden LEDs eingebaut, sondern langsam drehende Elektromotoren. Für die Integration der Motoren in das Stecksystem musste ich diesmal im Gegensatz zum vorherige Modell ein bisschen löten.

Bedauerlich, dass es im Bausatz für die Positionslichter an der Untertassensektion keine transparenten Teile gab. Die Öffnungen musste ich selbst bohren, durch die Versenkung ist der Blinkeffekt aber schlechter sichtbar als gehofft. (Besonders schade, denn ich habe für den Blinkeffekt auf die konstante Beleuchtung einiger Fenster verzichtet, die zu dicht neben den linken und rechten Positionslichtern lagen.)

Wie schon bei der klassischen Enterprise hat Revell auch bei der neuen keine Klarteile für den Impulsantrieb beigelegt. Die Öffnungen musste ich wieder erst ausfeilen. Um einen möglichst authentischen Lichteffekt beim Impulsantrieb zu erreichen, habe ich Splitter eines Fahrradreflektors in die Öffnungen geklebt.

Soweit ein paar Anmerkungen und Tipps zu diesem Bausatz von Revell. An dieser Stelle möchte ich auch nochmals an die Ideen-Homepage von Revell erinnern, wo ihr euer Interesse an weiteren Bausätzen ausdrücken könnt. Ich selbst würde mich ja sehr über eine U.S.S. Kelvin freuen: Hier der Link zur Homepage, auf der ihr den Vorschlag, ein Modell der U.S.S. Kelvin herauszubringen, unterstützen könnt:

http://ideas.revell.de/ideas/item/45/

Aktuell hat Revell nur 3 Star Trek-Modell (die beiden Enterprise-Varianten und die Voyager) im Sortiment und auch auf der Ideen-Homepage von Revell hinken die vorgeschlagenen Star Trek-Modelle ziemlich hinterher. Höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert! Also wenn auch ihr euch weitere Star Trek-Bausätze von Revell wünscht, dann deponiert das auf der Seite http://ideas.revell.de/ mit euren Klicks bei den Star Trek-Modellen.

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