Pilotfilm-Review: „Star Trek : Deep Space Nine – Der Abgesandte“

„The Next Generation“ war eine der erfolgreichsten TV-Sendungen Anfang der 90er-Jahre und so lag es nahe, rechtzeitig vor deren Ende ein Spin-Off auf den Weg zu schicken. Am 3. Jänner 1993 – rund eineinhalb Jahre vor dem Serienfinale von „The Next Generation“ – wurde in den USA schließlich die erste Folge von „Deep Space Nine“ ausgestrahlt. Eine Serie, deren Ausrichtung sich im Lauf ihrer sieben Staffeln zum Teil deutlich veränderte, aber bereits im Pilotfilm „Der Abgesandte“ ihre leicht ambivalente Natur offenbart.

Handlung: Im Prolog des Pilotfilms – der ungewöhnlicherweise mit einem Lauftext eingeleitet wird, der die Vorgeschichte des Gezeigten erklärt – bekommen wir eines der bekanntesten Ereignisse aus der Serie „The Next Generation“ zu sehen: die Schlacht von Wolf 359. Bei dem vom assimilierten Enterprise-Captain Jean-Luc Picard angeführten Angriff der Borg stellte sich auch das Raumschiff Saratoga dem Borg-Kubus entgegen und wurde wie alle anderen Sternenflottenschiffe zerstört. Commander Benjamin Sisko (dargestellt von Avery Brooks) gelingt zusammen mit seinem Sohn Jake die Flucht, doch Siskos Frau Jennifer findet bei dem Angriff den Tod.

Drei Jahre später: Die Bajoraner haben es endlich geschafft, die cardassianischen Besatzer von ihrer Heimatwelt zu vertreiben. Zurückgelassen haben sie aber eine alte Erzverarbeitungsstation im Orbit, deren Leitung auf Einladung der provisorischen Regierung Bajors die Sternenflotte übernehmen soll, denn ihrer Ansicht nach kann das gerade erst befreite Volk in dieser Zeit des Umbruchs die Unterstützung durch die Föderation gut gebrauchen. Doch nicht alle teilen diesen Gedanken. Alles andere als begeistert von der Einmischung der Föderation ist Major Kira Nerys, der ein ebenfalls wenig enthusiastischer Benjamin Sisko als Kommandant der Station vor die Nase gesetzt wird. Sisko muss zudem erfahren, dass er ausgerechnet von Captain Jean-Luc Picard für diesen Posten vorgeschlagen wurde. Von jenem Mann, den er noch immer für Jennifers Tod verantwortlich macht.

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Als Sisko das Kommando der Raumstation im bajoranischen Orbit übernimmt, wird er mit einem schmerzhaften Kapitel seiner Vergangenheit in Form von Captain Picard von der Enterprise konfrontiert.

Bei seiner Ankunft schlägt Sisko nicht nur die Feindseligkeit Major Kiras entgegen, sondern auch der desolate Zustand der Raumstation. Dass dieser Posten aber gar nicht so trübselig ist wie erwartet, stellt sich heraus, als Sisko vom religiösen Oberhaupt Bajors, Kai Opaka, auf den Planeten eingeladen und dort mit einem sonderbaren Artefakt konfrontiert wird: Einer Träne der Propheten, die Sisko seine erste Begegnung mit Jennifer erneut durchleben lässt. Zurück in der Realität erklärt Opaka, dass sie davon überzeugt ist, dass es sich bei Sisko um den prophezeiten Abgesandten handelt, der den Himmelstempel der Propheten finden wird. Nur dann – so Opakas Überzeugung – kann es gelingen, das Volk Bajors zu einen und einen Bürgerkrieg zu verhindern. Doch sie warnt auch davor, dass die Cardassianer ebenfalls im Besitz mehrer Tränen sind und den Himmelstempel zuerst finden könnten. Ein Wettlauf hebt an, der sich zuspitzt, als ein cardassianisches Kriegschiff in der Nähe der Station auftaucht …

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Die Träne der Propheten – auch Drehkörper genannt – lässt Sisko seine erste Begegnung mit seiner späteren Ehefrau Jennifer erneut erleben. Diese Eigenschaft des Artefakts zeigt uns im Lauf des Pilotfilms auch einen Ausschnitt aus Jadzia Dax‘ Vergangenheit.

Fazit: Die deutsche Erstausstrahlung dieser Folge fand Ende Jänner 1994 statt, also rund  ein Jahr nach dem US-Start. Damals war das Internet für den Privatanwender noch nicht sehr verbreitet, deutschsprachige Magazine speziell zum Thema „Star Trek“ gab es noch nicht und wenn man nicht zufällig in diesem einen Jahr ein allgemeines Science-Fiction-Magazin gelesen hatte, wusste man vorab über „Deep Space Nine“ überhaupt nichts. Ich selbst wusste nur das, was in einer Fernsehzeitschrift stand: dass an einem Freitagabend im Hauptabendprogramm ein „TV-Special“ mit dem Titel „Star Trek : Deep Space Nine“ ausgestrahlt wurde. Und wenn man sich den Beginn von „Der Abgesandte“ so ansieht … kann man es mir wirklich verdenken, dass ich diese 90-Minuten-Folge für ein einmaliges Special zu „The Next Generation“ hielt anstatt für den Auftakt einer neuen Serie? (Solche Specials zu bekannten Fernsehserien waren damals nicht unüblich und ich war gelinde gesagt baff, als unmittelbar nach „Der Abgesandte“ die Vorschau auf die nächste Folge lief.)

Einerseits geht es „Der Abgesandte“ nicht besonders mutig an: Anstatt von Beginn an eine neue Situation zu etablieren wird mit Benjamin Sisko der Hauptcharakter der neuen Serie eingeführt indem seine Vergangenheit mit einem bekannten Ereignis aus „The Next Generation“ verknüpft wird. Man bekommt die Schlacht gegen die Borg erstmals richtig zu sehen und Jean-Luc Picard spielt eine recht große Rolle – zumindest im Vergleich zu anderen Gastcharakteren in Star Trek-Pilotfilmen. Die Ära des späten 24. Jahrhunderts ist aus dem populären Vorgänger bekannt und visuell bereits gut definiert. Requisiten, Kostüme, Masken … all das wirkt aus TNG vertraut genauso wie Colm Meaney als Chief O’Brien, der nun in die Hauptdarstellerriege aufsteigt. Und auch wenn es Michelle Forbes ablehnte in der neuen Serie mitzuspielen, hatte ihre Darstellung von Ro Laren in TNG deutlichen Einfluss auf die von Nana Visitor gespielte Kira Nerys.

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Colm Meaney wird von Captain Picard nach Deep Space 9 gebeamt. Diese Szene ist nur in der ungeteilten 90-Minuten-Fassung des Pilotfilms zu sehen (auf DVD). Um einen zusätzlichen Vor- und Abspann und eine „Was bisher geschah“-Sequenz unterzubringen, wurden für die Aufteilung in zwei 45-Minuten-Folgen auch noch weitere Szenen gekürzt.

Womit wir bei der Besetzung Bajors durch die Cardassianer angekommen wären: Beide Völker und auch ihr Konflikt wurden bereits in TNG eingeführt. Man muss dem Auftakt von „Deep Space Nine“ aber zugute halten, dass die Rekapitulation dieser Vorgeschichte auch innerhalb des Pilotfilms sehr gut funktioniert und gänzlich ohne Lauftext auskommt. 😉

Man merkt also: Die Produzenten wollten es offensichtlich vorsichtig angehen, inhaltlich so oft wie möglich auf die beim Publikum beliebte Vorgängerserie anspielen. Das darf man natürlich schon kritisch sehen. Anderseits ist aber auch kaum die Mühe zu übersehen, „etwas Neues“ erschaffen zu wollen. Nicht nur verzichtet die neue Serie auf eine Enterprise als Hauptschauplatz, sondern gänzlich auf ein großes Sternenflottenschiff. Im Mittelpunkt des Geschehens steht stattdessen eine außerirdische Raumstation im bajoranischen Sonnensystem, nahe der cardassianischen Grenze und noch näher am ersten stabilen Wurmloch – dem Himmelstempel der Propheten – der die Erforschung des weit entfernten Gamma-Quadranten ermöglicht und zugleich von höchster Bedeutung im bajoranischen Glauben ist. Der Pilotfilm „Der Abgesandte“ hilft dabei, dieses besondere Setting zu etablieren und eine neue Ausgangssituation für die kommenden Folgen herzustellen. Vielleicht gerade deshalb funktioniert der Erzählrhythmus von „Der Abgesandte“ auch für eine alleinstehende Geschichte sehr gut.

Eine weitere interessante Neuerung ist der mythologische Aspekt der Serie. In TOS und TNG kamen schon einige mächtige Wesen vor, doch den Propheten kommt eine zusätzliche religiöse Bedeutung zu und eine Fremdartigkeit die daraus entsteht, dass diese „Wurmloch-Wesen“ das Konzept der linearen Zeit nicht kennen. Nachträglich muss man schon festhalten, dass die Serie aus dieser Idee nicht viel gemacht hat, aber rein auf „Der Abgesandte“ bezogen ist diese Besonderheit der Propheten schon sehr praktisch, denn sie hilft dabei, dem Zuseher den Hauptcharakter der Serie vorzustellen.

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Die Propheten nehmen während der Kommunikation mit Sisko die Gestalt von Personen an, denen er in seiner Vergangenheit begegnet ist.

Kurz nach der Hälfte des Pilotfilms wird Benjamin Sisko im Inneren des Wurmlochs von den Propheten festgehalten und in Form von Illusionen mit Ereignissen aus seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Kommt uns das bekannt vor? Sollte es, denn es ist abgesehen vom Kontext die gleiche Herangehensweise, die im 1. TOS-Pilotfilm „Der Käfig“ Verwendung fand, um uns die Leiden und Sehnsüchte von Captain Christopher Pike näherzubringen. Pike und Sisko haben beide große Verluste erlitten und beide denken anfangs darüber nach den Sternenflottendienst zu quittieren. Die Konfrontation mit den Illusionen hilft ihnen dabei, ihren persönlichen Verlust zu verarbeiten und am Ende weitermachen zu können. Ein Unterschied besteht in der Art des Verlustes: Pike hat Crewmitglieder verloren, Sisko seine Ehefrau, weshalb die Aufarbeitung seines Verlust etwas melodramatisch rüberkommt – und auch nicht so ganz nachvollziehbar. Zumindest tue ich mir schwer damit zu verstehen, warum Sisko am Ende besser mit seinem Verlust, mit seinem Sternenflottendienst und der Rolle, die Picard bei Wolf 359 spielte, umgehen kann.

Wie der Titel des Pilotfilms schon andeutet dreht sich vieles um Sisko bzw. den „Abgesandten“ und vor allem den Rückblickszenen im Inneren des Wurmlochs wird etwas zu viel Zeit eingeräumt. Dennoch etabliert der Pilotfilm auch noch einen größeren Cast. Neben Kira Nerys und Chief O’Brien bekommt die Raumstation in dieser Folge mit Jadzia Dax eine Wissenschaftsoffizierin und mit Julian Bashir einen Arzt der Sternenflotte zugewiesen. Beide bekommen einiges zu tun in der Folge, Bashir macht – wenn auch ziemlich sprunghaft – eine große Charakterentwicklung durch vom nervösen, ins Fettnäppchen tretenden Jungarzt zum Heiler, der selbst in gefährlichen Situationen nicht die Nerven verliert. Jadzia Dax wiederum hat indirekt eine gemeinsame Vergangenheit mit Ben Sisko, was sie zu seinem bevorzugten Ansprechpartner in jeder Lebenslage macht. Die Vorstellung dieser beiden Charaktere ist wie auch jene von Kira etwas aufdringlich. Nicht in dem Ausmaß plakativ wie es die Vorstellungen mancher Charaktere im TNG-Pilotfilm war, aber auch in „Der Abgesandte“ dachte ich mir oft, dass gewisse Sätze ausschließlich für den Zuseher und nicht für die Gesprächspartner in der Szene gedacht waren und sie dadurch unnatürlich wirken.

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Major Kira (Nana Visitor), Doktor Bashir (Alexander Siddig), Lieutenant Dax (Terry Farrell) und Commander Sisko (Avery Brooks). Die beiden Neuankömmlinge tragen bei ihrer Ankunft noch die „Raumschiffuniform“, werden im Lauf der Folge aber auf die neuen „Stationsuniform“ wechseln, die später ab dem 7. Star Trek-Kinofilm und der Serie „Voyager“ zum Standard mutiert.

Sicherheitschef Odo darf mit seinen formwandlerischen Fähigkeiten prahlen und mit seiner feindselig-süffisanten Einstellung zum Ferengi Quark, der die Bar an Bord leitet. Womit wir auch einen Einblick in das zivile Leben auf der Raumstation bekommen.

Und Einblicke ist genau das, was der Großteil des Pilotfilms abliefert. Ein Großteil von ihm ist Exposition und die eigentliche und an sich sehr spannende Handlung rund um den Wettlauf zum Wurmloch und den drohenden Angriff der Cardassianer, spielt sich in einem deutlich kürzerem Zeitraum ab. Das liegt auch an den erwähnten Szenen im Wurmloch, die immer wieder dazwischenfunken aber nicht allzu viel dazu beitragen, die Geschichte voranzubringen. Der Erstkontakt mit den Propheten ist natürlich für die Handlung der Serie wichtig. Aber dass dabei zugleich eine Psychoanalyse von Commander Sisko versucht wird ist doch – zumindest in dieser Form – ziemlich unnötig.

Kommen wir nun zu den produktionstechnischen Aspekten. Die Serie liegt zwar nur in Standard-Qualität vor, aber auch ohne Remastering ist der betriebene Aufwand in der Ausstattung sichtbar. Sets wie die Ops oder das Promenadendeck samt Quarks Bar ähneln nichts, was man jemals in „Star Trek“ zu diesem Zeitpunkt gesehen hätte. Im Detail kann man das Innere der Station im Pilotfilm aber so gut wie gar nicht würdigen, denn die meiste Zeit ist die Station in schlechtem Zustand, die Beleuchtung ist schwach und flackert wie auch die Computermonitore. Dennoch ist der cardassianische Baustil sehr interessant.

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Am Beginn des Pilotfilms ist Deep Space 9 in schlechtem Zustand. Erst ganz am Ende der Folge hören die Bildschirme auf zu flackern, sind die Trümmer weggeräumt und zeigt sich die Raumstation in neuem Glanz.

In Szene gesetzt wurde der Pilotfilm von David Carson, der kurze Zeit später auch bei „Treffen der Generationen“ Regie geführt hat. Von kinoreifer Optik würde ich im Fall von „Der Abgesandte“ zwar nicht sprechen, aber man merkt an einigen Kameraschwenks und Perspektiven schon, dass für den Pilotfilm einfach mehr Zeit zur Verfügung stand als für eine reguläre Folge. Das hat alles Hand und Fuß, was auch auf die Effektarbeit zutrifft. Das von Rick Sternbach und Herman Zimmerman entworfene Filmmodell der Raumstation passt sehr gut zum Design der Sets, ist stilistisch wirklich einzigartig mit ein paar sichtbaren Art Déco-Einflüssen. Ansonsten vertraut man auf bereits etablierte Modelle. Zum allerersten Mal hingegen bekommen wir den Planeten Bajor in Form eines länglichen Gemäldes mit integrierten Live-Action-Aufnahmen zu sehen:

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Das zu eine Ganzen zusammengesetzte Gemälde des Planeten Bajor, über das die Kamera schwenkt. Dies ist die Version, die man später in der Serie sieht. In „Der Abgesandte“ sieht man noch Schäden an den Gebäuden und die Farbsättigung wurde in der Nachbearbeitung reduziert, um die bedrückende Atmosphäre zu schaffen.

In Sachen musikalischer Untermalung folgte Komponist Dennis McCarthy ganz dem zum damaligen Zeitpunkt etablierten Stil aus den späten „The Next Generation“-Staffeln: Ja nicht die Melodie in den Vordergrund rücken lassen und auf keinen Fall versuchen, die Emotionen des Zusehers zu beeinflussen. Das ist eine Herangehensweise, von der ich so rein gar nichts halte. Abgesehen von der dadurch entstandenen üblichen Berieselung streut McCarthy aber doch manchmal Variationen des Titelthemas etwas auffälliger hinein. Jedoch ist das Titelthema selbst in dieser frühen Version auch nicht gerade aufregend. Es begleitet im Intro die majestätisch langsamen Schwenks über das Modell der Raumstation hervorragend – das Endergebnis ist aber auch „nur“ schön aber langweilig. (Ab Staffel 4 wurde das Intro der Serie visuell und akustisch aufgepeppt und dadurch meiner Meinung nach bedeutend verbessert.)

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Am Ende des Serienintros öffnete sich das Wurmloch … aber nicht im Intro von „Der Abgesandte“. Um die Entdeckung des Wurmlochs nicht vorweg zu nehmen, fehlt dieser visuelle Effekt im Pilotfilm. Den Soundeffekt des Wurmlochs vergaß man jedoch zu entfernen.

Bewertung: Im Grunde macht es der Pilotfilm von „Deep Space Nine“ gar nicht schlecht, um sowohl als Start für eine folgende Serie zu dienen als auch für sich allein stehend als TV-Film zu funktionieren. Er setzt zeitlich vor den Hauptereignissen an und ist dadurch sehr auf die persönliche Seite von Benjamin Sisko fokussiert. Vielleicht ein bisschen mehr als gut ist, denn auch wenn sich im Film sehr viel tut, Entdeckungen gemacht werden, es einen Konkurrenzkampf und eine Art Happy End gibt, das den Film abschließt, geschieht dies innerhalb sehr kurzer Zeit. So ist Sisko recht schnell Feuer und Flamme für die Idee, den Himmelstempel zu suchen, seine Bestimmung als Abgesandter hinterfragt er gar nicht und Dax kann die wahrscheinlichen Koordination des Himmelstempels mit einer sehr simplen Methode rasch feststellen. Die Geschichte ist also sehr geradlinig (wofür die nicht-linearen Propheten vermutlich kein Verständnis hätte 😉 ) aber nur selten mitreißend. Es gibt aber auch einige Szenen die herausragen, wie O’Briens „Reparatur“ eines cardassianischen Transporters oder Kiras Befehl sechs von sechs vorhandenen Photonentorpedos als Warnschüsse zu verpulvern.

Ich will dem Pilotfilm nicht den Event-Charakter absprechen, denn trotz Auskoppelung aus dem „The Next Generation“-Universum bietet er ja wie erwähnt dennoch sehr viel Neues und Interessantes und ich halte ihn auf jeden Fall für sehr gelungene Unterhaltung. Aber mehr als gute 4 von 6 Punkten kann ich ihm nicht verleihen. Das Potenzial einer Serie hat „Der Abgesandte“ unter Beweis gestellt, die Serie aber eben noch nicht mit einem ganz großen Paukenschlag begonnen. Stattdessen schließt der Pilotfilm die Vorbereitung auf die Serie ab und erinnert dadurch auch etwas an den Pilotfilm von „Star Trek : Discovery“, wenngleich es dort nach den ersten 90 Minuten zu einem wesentlich umfangreichen Umbruch kommt als zwischen dem DS9-Pilotfilm und dem Rest der Serie.

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Anmerkungen:

„Deep Space Nine“ und „Voyager“ sind die einzigen Star Trek-Serien, die bis heute nicht in HD-Qualität erschienen sind. Um die Serie hochauflösend zu veröffentlichen wäre ein ähnlicher großer Aufwand nötig wie beim Remastering von „The Next Generation“. Doch gerade dank dieses Remasterings gibt es einige Effektaufnahme aus „Deep Space Nine“ bereits in HD-Qualität. Denn in der 6. TNG-Staffel besuchte die Enterprise-D ein weiteres Mal die Raumstation, nutzte ein Runabout und traf auf eine Lebensform, die dem Formwandler Odo nicht unähnlich war.

Die in diesem Review verwendeten Bilder stammen von trekcore.com, mit Ausnahme des Bajor-Gemäldes (Quelle: Memory Alpha).

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