Rezension: Academy – „Collision Course“

„Collision Course“ ist der 10. und der bislang letzte Star Trek-Roman von William Shatner bzw. seiner Ghostwriter Judith und Garfield Reeves-Stevens. Wie groß der Einfluss des früheren Captain Kirk-Darstellers auf die Geschichte ist, lässt sich schwer sagen, aber rein stilistisch sind die Romane wirklich glasklar als Werke des Autorenpaars Reeves-Stevens zu erkenne, wenngleich nicht so episch wie „Millennium“ oder „Die Rückkehr“. Denn auch „Collision Course“ ist wieder tempo- und ereignisreich und sehr humorvoll, vor allem wenn es um die Interaktionen von Kirk und Spock geht.

Aber egal wie „groß“ die Geschichte ist, liegt mir einfach die lebhafte Art, wie die Reeves-Stevens ihre Geschichten aufziehen. Ihre Odyssee-Trilogie (mit „Die Rückkehr“ als meinen absoluten Favoriten) und die Spiegeluniversum-Trilogie fand ich jedoch besser als die letzte Totalität-Trilogie, deren Abschluss unbefriedigend war. Mit ihrem 10. „Shatnerverse“-Roman setzten sie allerdings nicht das Leben von James T. Kirk in der TNG-Ära fort, sondern erzählen die Geschichte des ersten Treffens des junges Jim Kirk mit einem ebenfalls jungen Vulkanier namens Spock.

Interessant ist, dass dieses Buch ungefähr zeitgleich mit dem 11. Star Trek-Kinofilm entstand und wie der Film auch die Jugend- und Akademie-Zeit von Kirk und Spock behandelt – allerdings mit dem alten Universum als Grundlage. Aber dennoch wurde mir nach 40 Seiten von „Collision Course“ schon absolut klar: Es herrscht unter den Autoren wohl ein absoluter Konsens, wie der junge James T. Kirk darzustellen ist! Egal ob Diane Carey („Best Destiny“), die Reeves-Stevens zusammen mit Shatner oder Bob Orci & Alex Kurtzman über ihn schreiben: James T. Kirk war immer intelligent, draufgängerisch, ein Frauenschwarm und er nahm es mit Regeln nie besonders genau.

Was noch anzumerken ist: Obwohl „Collision Course“ unter dem Titel „Academy“ läuft, hat der Roman nichts zu tun mit der früheren Roman-Reihe „Starfleet Academy“ (auf Deutsch bekannt bzw. berüchtigt als „Starfleet Kadetten“) und gehört auch nicht zur aktuellen „Starfleet Academy“-Reihe, die im neuen Universum angesiedelt ist (ab Frühjahr 2012 bei Cross Cult). Allerdings dürfte letztere Reihe bzw. der vorangegangene Film wohl der Grund sein, warum Shatner und die Reeves-Stevens ihre „Academy“-Reihe nicht mehr fortführen durften, obwohl am Ende von „Collision Course“ ein weiteres Buch der Reihe schon angekündigt war.

So, das war jetzt mal sehr viel Hintergrundinformation und Grundlegendes. Jetzt aber wirklich zum konkreten Roman „Collision Course“:

Der Titel ist bei den Reeves-Stevens eigentlich oft Programm, sehr häufig verknüpfen sie im Verlauf ihrer Romane zwei Handlungsstränge, die auf den ersten Blick so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Schon in ihrem ersten Shatner-Roman „Die Asche von Eden“ verwenden sie die Floskel „Kollisionskurs“ prominent als Kapitel-Cliffhanger und meinen damit nicht das direkte aufeinander Zufliegen zweier Raumschiffe, sondern zwei Schicksale, die sich auf Kollisionskurs befinden. Und in „Collision Course“ sind das die Schicksale von Kirk und Spock, zwei völlig unterschiedliche junge Männer, die bei ihrem ersten Aufeinandertreffen natürlich noch nicht ahnen können, was sie gemeinsam erreiche werden. Und obwohl sie einander rätselhaft erscheinen, wird dem Leser schnell klar, dass die beiden in Wahrheit gar nicht so unterschiedlich sind, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Wie vorhin erwähnt bewegt sich Kirk gleich am Beginn des Buches in den gesetzlichen Grauzonen. Um ein Unrecht aufzudecken nimmt er einen eigenen Gesetzesbruch in Kauf. Ich finde, das passt zu Kirk. Gleich am Beginn treffen wir auch Kirks Bruder Sam (noch weniger gesetzestreu) und Kirks Freundin Elissa, eine Kadettin an der Akademie. Die Flucht vor der Polizei treibt sie schließlich in ein Rotlicht-Lokal, in dem sich interessanterweise auch ein junger Vulkanier aufhält, der ebenfalls bestrebt ist, den Ordnungshütern der vulkanischen Botschaft aus dem Weg zu gehen. Die erste Begegnung zwischen Kirk und Spock fand ich wirklich genial inszeniert und ist wie auch in Star Trek 11 alles andere als konfliktarm. Außerdem führen die Reeves-Stevens den Leser wieder einmal an einen Ort, der eigentlich ganz gewöhnlich ist, im Star Trek-Universum allerdings weitgehend verschwiegen wird. Grundsätzlich ist es mal sehr erfrischend, in einem Star Trek-Roman nicht nur Raumschiffe, Raumbasen und fremde Planeten beschrieben zu bekommen, sondern eine ganz normale irdische Stadt wie San Francisco. Erst im letzten Viertel des Buches wechselt die Handlung auf ein uns wohlbekanntes Raumschiff.

Mallory, der in der TOS-Folge „Die Stunde der Erkenntnis“ als jener Mann erwähnt wird, der Kirk auf die Akademie half, wird ebenfalls schon früh eingeführt und ist eigentlich die treibende Kraft, die Kirk in die vorgesehene Richtung drängt und ihm Freiheiten einräumt. Seine Rolle weist starke Ähnlichkeit mit jener von Captain Pike in Star Trek 11 auf. Grundsätzlich fallen einem bis zu einem gewissen Grad eine Reihe von Ähnlichkeiten zum Kinofilm auf, was Handlungen und dahinter stehende Motivationen angeht. Allein deshalb ist das Buch schon eine extrem interessante Lektüre. Wie Kirk und Spock aber schließlich an der Akademie landen, ist schon wieder eine ganz andere Sache als im Kinofilm. Soviel sei verraten: Ich glaube nicht, dass irgendjemand Kirks Worte aus TOS, Mallory habe ihm „geholfen“ auf die Akademie zu kommen, jemals auf diese Weise interpretiert hätte.  😉

Durch das ganze Buch hindurch sind die Highlights – neben einer interessanten Story, die bei den Tarsus IV-Rückblenden auch ziemlich heftig ist – aber sicher sämtliche Passagen, in denen Kirk und Spock miteinander reden. Die beiden Charaktere sind wirklich hervorragend getroffen. Das Bild, das man dank Star Trek 11 von den jüngeren Ichs der beiden hat, passt auch für „Collision Course“ perfekt. Schön zu sehen, wie sich durch die Begegnung mit dem jeweils anderen ihre Handlungen bestimmen.

Natürlich fallen abgesehen von den üblichen Verdächtigen (Kirks Familie, Spocks Familie) noch ein paar bekannte Namen im Roman (Mallory, Finnegan), bedingt durch das Setting bieten sich aber keine großartige Crossover-Möglichkeiten, weshalb sich eine schöne, bodenständige Krimi-Geschichte entfaltet, die weniger opulent daher kommt, als die letzten Romane der Reeves-Stevens.

Ich würde zur Höchstnote tendieren. Zwar waren ein paar Passagen dabei, die mir nicht gefallen haben, aber die waren eigentlich alle recht kurz und schmerzlos. Wegen des ganz anderen Ansatzes der Geschichte lässt sich das Buch auch kaum mit den anderen Shatner-Büchern vergleichen. Was die Höchstwertung aber verhindert, ist das relativ offene Ende. Es ist kein reiner Cliffhanger. Aber dennoch wird vieles – vermutlich für folgende Academy-Romane – nur angeschnitten, allen voran die Bedrohung durch einem nicht näher definierten „General“ am Rande des Föderationsgebiets. Außerdem wird angedeutet, dass es in der Sternenflotten wohl einen Maulwurf gibt. Wegen dieser offenen Fragen – die vermutlich offen bleiben werden, sollte die Fortsetzung „Trial Run“ nicht mehr erscheinen – fehlt für die Hintergrundgeschichte leider ein Schlusspunkt. Die persönlichen Geschichten rund um Kirk und Spock findet allerdings einen versöhnlichen Schlusspunkt, indem beide am Ende schließlich endgültig in die Akademie eintreten, sich verabschieden und getrennte Wege gehen … vorläufig!

5 von 6 Sternen!

Anmerkungen:

An einer Stelle ist eine erwähnte Jahreszahl definitiv falsch, sie verlegt irgendeines der Babel-Abkommen in ein Jahr im 24. Jahrhundert, während die Handlung des Romans natürlich vollständig im 23. Jahrhundert angesiedelt ist.

Die Phaser-Technologie wird hier als Kombination aus der Technologie von Phasen-Waffen (bzw. deren Betäubungsfunktion) und Laser-Waffen (bzw. deren Zerstörungspotenzial) bezeichnet. Hm, eigentlich naheliegend, wenn man sich das Wort „Phaser“ so ansieht.

Die Ausbildung im Sternenflotten-Trainingszentrum (wo die Grundausbildung der Anwärter als Rekruten stattfindet) kommt ungewohnt militärisch rüber. Entspricht einem Boot Camp, so wie man es heutzutage kennt (zumindest aus Filmen). Der Rang „Kadett“ auf der Akademie selbst wurde ersetzt durch den Rang „Midshipman“. In TOS wurden noch beide Ränge verwendet, mir gefällt aber „Midshipman“ sogar besser, stellt die Sternenflotte doch – auch was die Offiziersränge angeht – eine Art Navy des Weltraums dar.


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13 Kommentare zu “Rezension: Academy – „Collision Course“

    • Ich kann Shatners Romane nur absolut weiterempfehlen. Seine Geschichten sind meist echte „Blockbuster in Romanform“, in denen richtig viel los ist. (Gilt allgemein auch für so ziemlich alle Romane seiner Ghostwriter Judith und Garfield Reeves-Stevens. Ich würde die anderen Romane von Shatner auch gerne rezensieren, aber es ist doch eine Weile, dass ich sie gelesen habe und es gibt noch so viel anderes zum Nachholen, das ich noch gar nicht gelesen habe. 😀

  1. Die Shatner Bücher gehören zu meinen Lieblings Star Trek büchern. Du muss man gelesen haben. Unbedingt.
    Ich hoffe dass Cross Cult das für nächste Jahr geplante Star Trek TOS Buch dieses hier von Shatner herausbringt. Mein Englisch reicht nicht aus um ein Buch lesen zu können, daher bin ich auf unsere Sprache angewiesen. Danke für die Rezension, meine Freude auf das Buch ist jetzt um so größer.
    Schade finde ichm dass es zu keiner Fortsetzung kommen mag. 😦

    • Ja, wäre schön, wenn es endlich alle Shatner-Romane auf Deutsch gäbe. „Collision Course“ ist sicher der beste Roman der (ungefähren) TOS-Ära, den ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich fürchte aber fast, dass die parallel laufende „Starfleet Academy“-Reihe und das halboffene Ende von „Collision Course“ Cross Cult daran hindern könnten, diesen Roman aufzulegen.

      Ich hoffe jedenfalls weiterhin, dass die Reeves-Stevens noch eine Chance bekommen, auch diese Academy-Reihe fortzusetzen. Wenngleich die neue Academy-Reihe dank „Die Delta-Anomalie“ auch einen guten Start hatte.

      Mal sehen, vielleicht lese ich nach dem Vanguard-Finale den letzten Reeves-Stevens-Roman, den ich noch nicht kenne: „Das Zentralgehirn“/“Memory Prime“. Wäre interessant zu sehen, wie deren Erstlingswerk war. Ihr zweites Buch „Die erste Direktive“ kenne ich schon und kann sich problemlos mit den besten Shatner-Romanen oder „Millennium“ (das Cross Cult ruhig auch vor dem DS9-Relaunch hätte herausbringen können) messen.

  2. Ok deinen Überlegungen nach zu urteilen scheint es nicht gut um die VÖ des Buches zu stehen. 😦 Was wirklich schade wäre. Natürlich ist das neue Buch aus der Academy Reihe was bei Cross Cult erschienen ist sehr gut, aber es geht hier um die erste Zeitlinie, da wurden sich die Bücher ja nicht „beissen“. Beide behandeln ja verschiedene Zeitlinien.

    Das Zentralgehirn ist mir in Erinnerung als ein sehr gutes Action Buch geblieben. Vielleicht an einer Stelle doch etwas „Blutig“. 🙂 Ist schon aber viele Jahre her seit ich es gelesen hab. Es lohn sich aber auf jeden Fall es zu lesen.

    Die Millennium Reihe ist das die über DS9?

    Übrigens, die letzte Trilogie der Shatner Reihe ( über die Totalität) hat mir auch nicht sooo gut gefallen. Die Mittlere Trilogie war die Beste. 🙂

    Ok ich müsste die Totalität Trilogie am Stück lesen, denn ich habe sie immer sofort nach der Veröffentlichung gekauft und gelesen. Durch die längeren Pausen zwischen den Veröffentlichungen der Bücher hab ich etwas den Pfaden verloren.

    • Ja, wäre es wirklich besser, die Totalität-Trilogie am Stück zu lesen, aber ich würde mich schon wundern, wenn die Story dann am Schluss runder wirken würde. Das Finale des letzten Bands hat mich jedenfalls ziemlich ratlos zurückgelassen.

      „Millennium“ (Rahmenhandlung nach dem DS9-Finale, erzählte Geschichte gegen Ende Staffel 6) und „Collision Course“ wären wirklich meine Empfehlungen an Cross Cult. „Millennium“ dürfte wohl daran scheitern, dass man die Trilogie am Beginn des DS9-Relaunch gleich ausgelassen hat. Im Gegensatz zu „Ein Stich zur rechten Zeit“, das ja auch nicht zum eigentlichen Relaunch gehört. Da gibt es übrigens auch noch den Klingonen-Zweiteiler „The Left Hand of Destiny“, der ebenfalls nach dem DS9-Finale spielt und auch nicht veröffentlicht wurde. Werde ich mir im Original sicher auch in absehbarer Zeit durchlesen.

      „Collision Course“ wird wahrscheinlich eher wegen dem Titel nicht so schnell kommen. Der Originaltitel ist halt „Starfleet Academy“ sehr ähnlich, das könnte einige Leser, die sich nicht immer online über den Inhalt der Bücher informieren oder echte Kenner der Materie sind schon verwirren. Eine Idee wäre vielleicht, den Namen „Academy“ einfach wegzulassen und das Buch nur unter „Star Trek – Kollisionskurs“ herauszubringen. Aber das müsste Cross Cult wahrscheinlich mit dem amerikanischen Lizenzgeber vorher ausschnapsen, ob man das machen darf.

      Danke für die Empfehlung für „Das Zentralgehirn“. Dank der Beschreibung „Action“ und „blutig“ steht es jetzt ganz oben auf meiner „Muss-ich-lesen“-Liste. 😀 Ich hab’s ganz gern, wenn es in den Romanen ein wenig Härter zur Sache geht oder allgemein was gezeigt wird, das aus welchen Gründen auch immer in einer Star Trek-Folge so nicht gebracht werden hätte können.

  3. Ich merke dass es doch sehr sehr schade ist ich die Englische Sprache nicht so gut beherrsche wie die Deutsche oder meine Muttersprache. 😦 mein englisch reicht gerade mal um Comics lesen zu können. Und da Brauch ich auch das Wörter Buch da. 😉

    Ich bin schon aber sehr glücklich dass Cross Cult angefangen hat die Star Trek Bücher herauszufinden bringen. Ansonsten wäre Star Trek hier bei uns doch schon in Buch Form Tod gewesen. 😦 wobei meine größte enttäuschen bei CC ist dass man TOS recht stiefmütterlich behandelt. Gespannt bin ich jedenfalls auf das noch nicht bekannte gegebene TOS Buch welches nächstes Jahr erscheinen soll.
    Angefragt wurde es ja bei CC bezüglich des „collision Course“ Buches schon mal im Forum. Es wurde auch seitens CC nicht wirklich total abgelehnt. Wenn ich mich da recht erinnere.
    Das mit dem Titel dass man da Academy weglassesollte wäre ne gute Sache. So würde man die lese nicht unnötig verwirren.

    Bezüglich „Das Zentrallgehirn“, ich hab eine gewisse Stelle die sich mir tief in mein Gehirn eingebrannt hat und ich es so noch nicht bis dato von Star Trek kannte die für mich sehr krass und recht blutig wirkte. Auf alle Fälle war ich von dem Buch sehr angetan gewesen. Es lohnt sich jedenfalls es zu lesen.

    Schade finde ich nur, dass die Star Trek Verkäufe bei CC etwas eingebrochen sind so dass CC jetzt weniger Star Trek Bücher veröffentlicht. 😦 die Verschiebungen sind auch etwas nervig aber wohl bei einem kleinerem Verlag nicht zu ändern. Als Beispiel das „Kirk“ Buch. 😦 diesen Band kann ich nicht erwarten zu lesen.

    Hast du eigentlich alle TOS Romane die bei Heyne erschienen sind gelesen gehabt? ( bis auf das „Das Zentrallgehirn“) mir fehlen noch paar Bücher um sie alle gelesen gehabt zu haben.

    • Ich hab‘ jetzt schnell durchgezählt und glaube, dass ich von den 109 Heyne-TOS-Büchern genau 60 gelesen habe. Ich hatte Glück, dass es viele Jahre hier in Graz eine Buchhandlung gab, die viele der alten Star Trek-Bücher in der Ramschkiste als „preisreduzierte Mängelexemplare“ angeboten hat. Dort habe ich mir die meisten der alten Romane besorgt. Hauptsächlich TOS. Der erste Star Trek-Roman, den ich gelesen habe, was übrigens auch TOS: „Die Raumschiff-Falle“. Habe ich immer noch in guter Erinnerung. 🙂

      All die alten Bücher zu lesen, werde ich wahrscheinlich nicht schaffen. Kommt ja dank Pocket Books und Cross Cult immer wieder was Neues nach. Wobei ich nach dem Vanguard-Finale ein bisschen mehr Zeit (bis zum Sommer) haben werde um auch andere Romane zu lesen. „Die Tribute von Panem“-Trilogie würde ich gerne lesen und irgendwann will ich auch noch die Harry Potter-Bücher angehen. Dann wird es hier im Blog auch ein bisschen mehr Abwechslung geben. (Ich fürchte aber, ich vertreibe meine Leser, wenn ich hier meine Rezensionen zu den Twilight-Romanen veröffentliche. :-D)

      Es hat bei mir eine Weile gedauert, ehe ich mich überwunden hatte, Bücher auf Englisch zu lesen. Mein erstes war „Harbinger“, das erste Vanguard-Buch. Ein glücklicher Zufall, dass ich es spottbillig über ebay ohne Versandkosten bekommen konnte. Anfangs war es ziemlich mühsam und auch bei mir lag das Wörterbuch daneben am Tisch. War zuerst etwas mühsam und ungewohnt. Aber irgendwann hört man mal auf, jedes Wort nachzuschlagen und liest über unbekannte Wörter einfach drüber. Der Sinn des Wortes wird oft schon in den nächsten beiden Sätzen klar und wenn nicht, kann es gar nicht so wichtig gewesen sein. 😀 Aber ich bin froh, es angegangen zu haben.“Titan“ (das mich damals wegen meinem eigenen gleichnamigen Konzept interessiert hat) habe ich dann auch gelesen und dann ab dem 2. Vanguard-Buch war ich absoluter Fan der neuen Reihe.

  4. Leider weiss ich gar nicht mehr wie viele ich nicht gelesen hab. Aber es müssten ca. 20 Bücher sein aus dem Heyne Verlag sein die ich bis heute nicht gelesen hab. 4 Bücher Fehlen mir. Hab 105 Stück hier im Regal stehen. Als nächstes wollte ich dann demnächst das Buch „Das große Raumschiffrennen“ lesen. Mal sehen wann ich dazu komme. Aber wenn ich bedenke dass ich die Bücher gerade in letzten 2 Wochen doch sehr sehr schnell verschlinge… ja könnte ich dann doch schneller dazu kommen es zu lesen. 🙂 Ich habe mir meine TOS Reihe auch zum Teil damals in den 90-ger in den Geschäften gekauft aber auch sehr sehr viel auf den Flohmärkten. Hab sie alle von Anfang an bei mir. Habe alle Umzüge die Bücher mitgemacht 🙂
    „Die Raumschiff Falle“ habe ich nicht gelesen. Eigentlich die zuletzt Veröffentlichten TOS Romane aus dem Heyne Verlag hab ich wenige gelesen. Hab da in letzten Jahren bisschen nachgeholt und da zwischenzeitlich welche gelesen gehabt.

    Die Tribute von Panem kenne ich nicht. Hab davon erst erfahren als den Kino Trailer gesehen hab und dass es sich dabei um Bücher Verfilmungen handelt. Ich gehe davon nicht aus dass ich das jemals Lesen werde.

    Harry Potter hab ich ein Buch zu hälfte gelesen. Ein weiteres hab ich mal als Hörbuch angefangen aber auch nur den Anfang. Zu mehr kam ich nicht dazu.

    Die Twiligt Bücher würde ich auch nicht lesen aber ich muss sagen dass mir die Filme gefallen haben. Hab sie auch mir gekauft. Ich denke nicht wenn du die Rezensionen schreibst die Leser sich darüber beschweren bzw. abhauen würden. Wobei, man weiss ja nie… 😉

    Was englisch angeht, so muss ich aber sagen dass ich diese Sprache nicht in der Schule hatte. Ich hab sie mir unbewusst beigebracht. Durch das viele Filme Gucken mit Untertiteln. Seit ca. 2004 gucke ich alle neuen Serien nur noch auf Englisch mit Untertiteln mir an. Dadurch hab ich schon viel gelernt. Wie gesagt zu Comics lesen reicht es aus, aber um Bücher zu lesen… hmm vielleicht würde es auch reichen, vor allem wenn ich es wie du mit dem Wörterbuch daneben lesen würde.

    Ich habe ein mal vor paar Jahren das Buch von John Norman „Witness of Gor“ auf englisch angefangen zu lesen. Nach einer Seite hatte ich aber genug davon, und seit dem kam ich nie wieder dazu es weiter zu lesen. Gut dass Basilisk Verlag diese Reihe ungekürzt seit einigen Jahren auf den Deutschen Markt bringt. Gerade das oben aufgeführte Buch wird Ende bzw. Anfang nächsten Jahres auf Deutsch herausgebracht werden.

    Vanguard gehört für mich zu den besten Star Trek Büchern die CC herausgebracht hat. Natürlich mit der Destiny Reihe. Da lobe ich mir das Buch 2.
    Die letzten beiden Vanguard Bücher werde ich erst dann lesen wenn ich sie beide gekauft habe. Ich will sie hintereinander lesen.

    Übrigens auch für mich war das Ende der Totalität Reihe von Shatner eher unbefriedigend gewesen. Aber ich werde dieser Reihe irgendwann wieder ne Chance geben und sie mir noch mal durchlesen.

    Von der Titan Reihe bin ich etwas enttäuscht. Ich weiß nicht warum aber diese Nervt mich etwas. Das erste Buch war noch recht gut. Hatte spass beim lesen gehabt, aber mit jedem weiteren Buch wurde es für mich schlechter. Hatte bis Buch 3 gelesen gehabt.

    Ich habe heute beim Stöbern auf dieser Seite gesehen dass du was auch geschrieben hast. War doch richtig? Hab mir den Trailer angeschaut. 🙂

    • Ja, ich hatte noch bevor der erste Titan-Roman erschienen ist, ein Serienkonzept entworfen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass im Vergleich die offiziellen Romane bei mir schlechter abschneiden, aber auch ich hatte mir von den Titan-Romanen mehr erhofft. Meilenweit hinter den von mir favorisierten Vanguard-Romanen. Bei Vanguard gefällt mir vor allem dass es sich hierbei um einen neuen Ansatz der TOS-Ära handelt. Etwas härter, etwas „dreckiger“. 😀 Und vor als durchgehende Handlung mit etwas Mystery-Flair dank der Shedai. Und zu den letzten beiden Romanen kann ich nur zustimmen: Es macht wirklich Sinn, die beiden direkt hintereinander zu lesen. Sie teilen sich die gleiche Rahmenhandlung.

      Wenn dir Vanguard gefällt, könnte dir eventuell mein Roman „A Decade of Storm“ auch gefallen. https://rumschreiber.wordpress.com/kapitel-kelvin/

      Zu „Die Tribute von Panem“ muss ich gestehen, dass ich auch erst durch den Kino-Trailer darauf aufmerksam geworden bin. Hab‘ dann ein bisschen recherchiert und gesehen, dass es eine Romanadaption ist. Da ich bei solchen Verfilmungen immer gerne vorher das Buch lese, habe ich den Film nicht im Kino gesehen, aber die Story hört sich sehr interessant an.

      Zu den „Twilight“-Romanen bin ich in erster Linie durch das Bashing im Internet gekommen. 😀 Man liest ständig wie schlecht die Bücher/Filme sind, da wollte ich mir mal selbst ein unvoreingenommenes Bild machen. Und siehe da: Sie haben mir sehr gut gefallen! Ich werde die Rezensionen (fertig sind sie ja schon) mal langsam nach und nach hier im Blog einstreuen und nicht alle auf einmal. 😀

      Von Harry Potter habe ich nur das letzte Buch gelesen. Nach dem „Halbblutprinz“-Film wollte ich dann doch wissen, wie die ganze Sache ausgeht. Aber mich würde es schon reizen, die ganze Reihe in ihrer ursprünglichen Buchform kennenzulernen. Vor allem da es ja ziemlich starke Abweichungen zwischen Romanen und Filmen geben soll. Bei „Twilight“ hingegen sind die Filme erstaunlich nahe an der Romanvorlage. Da gibt’s eigentlich keine wirklich nennenswerten Abweichungen.

  5. Was Vanguard angeht kann ich dir da vollkommen zustimmen. Vorallem dass es in der TOS Ära spielt und einiges gut aufklärt bzw. Auf vieles Bezug nimmt. Natürlich auch erzählerisch ist es ein Vergnügen es zu lesen.

    Ich habe mir dein Buch auch geladen. Hab es vor es zu lesen. Nur wann das sein wird, kann ich es dir nicht wirklich sagen. 😦 übrigens ich mag den neuen Film sehr.

    Was Harry Potter angeht da haben schon viele Personen mir nahegelegt die Bücher zu lesen denn passiert viel mehr als in den Filmen.

    Gt zu wissen dass die twilight Filme sich doch sehr nah an die Bücher halten. Dann reicht es aus die Filme gesehen zu haben. Herr muss ich aber sagen dass mir der erste Teil am besten gefällt. (3 mal gesehen) und dabei bin ich ein Action Sci fi fantsy mit viel CGI orientierter Film Gucker. 🙂 aber die Twilight Filme sind für mein Geschmack sehr interessant.
    Bin auf deine Rezensionen gespannt. 🙂

    Werde mir den Panem Film 100%-Ing anschauen aber lesen wohl eher nicht. Da warten doch recht viele Bücher im Schrank um gelesen zu werden. Als da wären die John Norman, Terry Pratchett und Graham Masterton sowie sehr viele Star Trek und Star Wars Bücher. Zur zeit haben die Star Trek Bücher das Vorrecht gelesen zu werden. 🙂

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