10 Jahre FanFiction-Romane vom Rumschreiber

Nun, ganz korrekt ist die Überschrift nicht, denn mein Synonym „Rumschreiber“ existiert erst seit dem 18. August 2011, dem Starttag dieses Blogs. Aber bereits am 17. Juni 2008 habe ich auf scifi-forum.de den Beginn meines ersten Star Trek-Romans veröffentlicht: Prolog und Kapitel 1 namens „Starbase Alpha“ von „Enterprise – The Romulan War“!

In den darauf folgenden 10 Jahren bin ich nicht untätig geblieben und habe nicht nur „The Romulan War“ mit zwei weiteren Kapiteln abgeschlossen, sondern noch sechs weitere FanFiction-Romane verfasst, die auf meinem Blog in den gängigsten ebook-Formaten zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen. Wie ihr am aktuellen Design meiner Homepage erkennen könnt, liegt die Veröffentlichung meines neuesten und abschließenden Enterprise-Romans „Landing on Barbarous Coasts“ noch nicht lange zurück. Das heutige Jubiläum möchte ich aber auch dazu nützen, euch in kompakter Form alle meine bisherigen Roman-Projekte des vergangenen Jahrzehnts vorzustellen:

cover_auflage2„Enterprise – The Romulan War“ geht dorthin, wo die TV-Serie aufgrund ihrer Absetzung leider nicht mehr gehen konnte. In den drei umfangreichen Kapitel erzähle ich vom Ausbruch des Krieges zwischen den Menschen und den Romulanern, vom entscheidenden Wendepunkt des Krieges und von seinem Ende. Und wenig überraschend kommt dem Raumschiff Enterprise und seiner Crew bei allen drei Ereignissen eine entscheidende Rolle zu und vor allem für Commander Tucker sollte nach dem Krieg nichts mehr so sein, wie zuvor.

cover_decade1„Kelvin – A Decade of Storm“ ist mit 1.600 Taschenbuchseiten fast viermal so lang wie „The Romulan War“ und inspiriert von den ersten Minuten des 11. Star Trek-Kinofilms, in denen das Raumschiff Kelvin seinen letzten, verzweifelten Kampf bestreitet.  Die 10 Kapitel von „A Decade of Storm“ erzählen von den Abenteuern der Kelvin-Crew im Jahrzehnt davor und von einem Konflikt zwischen der Föderation und den Klingonen, die es auf die Erlangung einer uralten, aber zugleich hochentwickelten Technologie abgesehen haben.

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Bei „Leadership“ handelt es sich eigentlich „nur“ um einen Sammelband zweier Geschichten, die von ehemaligen Captains erzählen, die den Kommandosessel auf einem Schiff gegen den Platz hinter einem Schreibtisch im Sternenflottenhauptquartier eingetauscht haben. Jonathan Archer (in der Kelvin-Zeitlinie) ist schon seit Jahrzehnten Admiral und bekommt kurz vor dem Ruhestand noch eine Gelegenheit, zu einem Abenteuer aufzubrechen. Admiral Robau (im Prime-Universum) muss sich erst noch daran gewöhnen, vom Hauptquartier aus frühere Weggefährten in eine gefährliche Situation zu beordern.

wheretheendbegins_teaser„Where the End begins“ ist mein einziger Star Trek-Roman, der im 24. Jahrhundert angesiedelt ist – dafür ist er mit über 1.000 Taschenbuchseiten aber mein zweitlängster. Ein wahres Epos, das die Ereignisse rund um den Kinofilm „Nemesis“ beschreibt und mit dem Finale von „Next Generation“ und „Voyager“ verknüpft. Und selbst Protagonisten aus „Deep Space Nine“ spielen eine gewichtige Rolle am Ende, das – soviel kann ich verraten – schon manchen Leser verblüfft hat. Denn keine Entscheidung der Charaktere in diesem Roman, bleibt ohne Konsequenzen.

Cover_Pillars_of_Heaven„Enterprise – The Pillars of Heaven“ hätte eigentlich eine Graphic Novel werden sollen, doch da der Kontakt zu meinem Zeichner abriss und ich die Geschichte – in der Captain Archer, T’Pol und Trip Tucker in der aus der klassischen Serie bekannten Wolkenstadt Stratos das Rätsel rund um einen Mord lösen – nicht länger in der Schublade liegen lassen wollte, machte ich einen kurzen Roman daraus. Ich entwickelte die Idee weiter zu einer Vorgeschichte zu „The Romulan War“ und baute auch Anspielungen auf meinen nächsten Enterprise-Roman ein, der sich damals bereits in Planung befand.

cover_sailing_on_forbidden_seas„Enterprise – Sailing on Forbidden Seas“ ist angesiedelt in jenem einjährigen Zeitraum zwischen dem Ende des Romulanischen Krieges und der Gründung der Föderation und den ich in meinem ersten Roman noch übersprungen hatte. Doch was führte nach dem Krieg zu dieser Allianz? Mir kam der Gedanke, dass in dieser Zeit nicht alles so reibungslos abgelaufen sein könnte, wie es sich die Helden von der Enterprise nach Kriegsende erwartet haben. So lasse ich T’Pol und Dr. Phlox einem Rätsel nachgehen, an dessen Ende sie ein monströses Komplett aufdecken, bei dem auch der neue Führer des Klingonen seine Finger im Spiel hat.

Cover_Landing_on_barbarous_Coasts_kUnd weil ein Roman nicht ausreichte, um alles zu erzählen, was sich vor der Gründung der Föderation abgespielt hat, schickte ich die Enterprise unter Captain Archer noch auf eine letzte Mission vor Außerdienststellung des Schiffes und bevor Trip Tucker seine große Abschiedsvorstellung gibt. In meinem erst kürzlich veröffentlichten Roman „Enterprise – Landing in Barbarous Coasts“ droht die Gründung der Föderation zu scheitern, als ein politischer Skandal den Planeten Vulkan erschüttert. Nur die Wiederentdeckung eines sagenumwobenen Artefakts könnte allen Betroffenen Klarheit verschaffen, doch nicht nur die Crew der Enterprise hat es darauf abgesehen. Auch Gestalten, die weitaus zwielichtigere Absichten verfolgen, begeben sich auf die Jagd nach dem Artefakt.

Ich hoffe, euch mit diesen kurzen Zusammenfassungen Lust auf meine Star Trek-Geschichten gemacht zu haben und würde mich sehr freuen, wenn meine Romane auch zukünftig neue Leser erfreuen und gut zu unterhalten vermögen!

P.S.: Zwei weitere Kurzgeschichten von mir findet ihr übrigens im Jubiläumssammelband des sf3dff.de-Forums, der 2016/2017 anlässlich von 50 Jahren Star Trek und 10 Jahren Forum entstand. Ich wünsche euch viel Vergnügen mit diesen beiden Storys und natürlich mit den weiteren 12 tollen Geschichten aus der Feder der FanFiction-Autoren des sf3dff.de-forums!

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Rezension: TOS – “Das Ende der Dämmerung”

Da mir Jerry Oltions Roman „Der Friedensstifter“ aus dem Jahr 1997 ziemlich gut gefiel, habe ich nun auch sein Erstlingswerk zur klassischen Star Trek-Serie nachgeholt. „Twilight’s End“ erschien bereits im Jahr 1996 und wurde 2014 vom Cross Cult-Verlag erstmals auf Deutsch veröffentlicht.

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Vor 500 Jahren mussten die Einwohner des Planeten Dumada nach einer selbstverschuldeten Katastrophe ihre Heimatwelt aufgeben. Die Überlebenden siedelten sich auf Rimillia an, einer Welt mit gebundener Rotation, deren eine Hemisphäre stets dem Licht der Sonne zugewandt ist. Bewohnbar ist nur ein schmaler Streifen im Zwielicht am Rande der Nachtseite. Doch nach 5 Jahrhundert haben es die Bewohner geschafft, auch die von vornherein arg limitierten Ressourcen ihrer neuen Heimat aufzubrauchen: Durch Verbauung infolge des Bevölkerungswachstums und gleichzeitiger Abholzung der Waldgebiete, nimmt der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre Rimillias stark ab, weshalb die neugewählte, progressive Regierung einen tollkühnen Plan umsetzen will: Tausende auf der Oberfläche verteilte Impulstriebwerke sollen den Planeten in Rotation versetzen, um neuen Lebensraum zu erschließen.

Ein tollkühnes Unterfangen, zu dem das Föderationsraumschiff Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk zur Unterstützung gerufen wird, nachdem der federführende rimillianische Ingenieur von Gegnern des Projekts entführt wurde. Kirk und sein Erster Offizier Spock nehme vom Orbit aus die Sensorsuche auf, während Ingenieur Scott versucht, den sabotierten Impulsantrieb-Steuerungscomputer zu reparieren. Die Zeit drängt, denn eine besondere Planetenkonstellation im binären Sonnensystem lässt nur ein sehr kurzes Zeitfenster offen, innerhalb dessen die Rotation in Gang gesetzt werden kann … was dennoch kein ungefährliches Unterfangen bleibt. Nicht nur auf dem Planeten gibt es eine Opposition gegen das Projekt, auch Doktor McCoy und Steuermann Sulu – seines Zeichens Hobby-Botaniker – suchen nach einer weniger extremen Rettung für den Planeten und versuchen herauszufinden, ob man die Bäume auf Rimillia genetisch verändern kann, um sie den harschen Umweltbedingungen in den vom bewohnbaren Streifen abgelegenen Gebieten des Planeten anzupassen.

Fazit: Uhura bekommt leider kaum etwas in diesem Roman zu tun, während es Jerry Oltion versteht, ansonsten die gesamte Kommandocrew gut zu beschäftigten. Immerhin manövriert er die Enterprise in eine Situation hinein, die in mehrfacher Hinsicht herausfordernd ist. Zum einen natürlich technisch, denn es geht vorrangig um die zeitgerechte Inbetriebnahme der planetaren Impulstriebwerke. Hier darf sich Scotty durchaus sympathisch wirsch zu der fremdartigen und auf ihn improvisiert wirkenden Technologie äußern. Aber auffallend ist, dass das in diesem Roman verwendete technische Vokabular stark von der „The Next Generation“-Ära beeinflusst ist. Das für TNG typische „Technobabble“ nimmt stellenweise etwas überhand und es wirkt einfach seltsam, wenn diese Begriffe von Scotty ausgesprochen werden.

Captain Kirk darf einerseits seinen Charme gegenüber dem (klarerweise) weiblichen Regierungsoberhaupt von Rimillia spielen lassen, während er auch als Diplomat zwischen den politischen Fraktionen auftreten muss. Und auch action-reich zur Tat schreiten darf der Captain, um den entführten Ingenieur zu retten. Dabei gerät er selbst in Gefangenschaft und wie auch in „Der Friedensstifter“ weist Autor Jerry Oltion einem bislang unbekannten Sicherheitsoffizier in diesem Abenteuer eine tragende Rolle zu. Wie schon bei dem sich ständig streitenden Ehepaar in „Der Friedensstifter“ wirkt aber auch dieser Charakter ziemlich künstlich in die Geschichte eingefügt. Der Mann hat ein derart abstruses Hobby, dass es gar nicht mehr witzig ist, dass gerade dieses zur Befreiung von Kirk und dem Ingenieur führt.

McCoy und Sulu bzw. Spock sorgen für den wissenschaftlichen Part und Chekov darf einige knifflige Flugmanöver ausführen. Also zu tun gibt es in diesem recht kurzen Roman für unsere Helden einiges. Aber der Funke mag nicht so recht überspringen. Anders als bei Oltions anderem Roman gibt es hier keine Figur à la Harry Mudd, die Dreh- und Angelpunkt der Story ist. Die von der Crew der Enterprise zu bewältigenden Aufgaben laufen ziemlich getrennt voneinander ab. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, einen klar definierten Kontrahenten zu haben, doch bis zum Schluss taucht niemand aus dem Schatten, auch wenn man den Gegnern des Rotationsprojekts schon einige Namen zuordnet. Es ist zwar interessant, dass es mit McCoy und Sulu auch unter der Enterprise-Crew Gegner des Projekts gibt, aber ehrlich gesagt kam mir deren Standpunkt von Anfang an recht kurzsichtig vor, denn eine Genmanipulation der Bäume von Rimillia würde nichts daran ändern, dass der wachsenden Bevölkerung der Platz im bewohnbaren Streifen ausgeht.

Bewertung: Obwohl ständig etwas los ist, konnte mich „Das Ende der Dämmerung“ nicht wirklich fesseln. Vielleicht war schon zu viel los, denn speziell gegen Ende hin kommt ein Problem nach dem anderen auf die Enterprise-Crew zu, die damit auch wenig Gelegenheit erhält, Charakter zu zeigen. Abgesehen von der erwähnten technischen Terminologie aus einer späteren Star Trek-Ära fand ich die bekannten Figuren zwar stimmlich gut getroffen, aber es gab nur wenige Szenen, in denen sich die Möglichkeit für sie ergab, auch typisch für ihren Charakter zu handeln. Es war mehr die Natur der Probleme selbst, die die Lösung vorgab. Im Endeffekt hätte „Das Ende der Dämmerung“ wohl auch problemlos ein „The Next Generation“-, oder „Voyager“-Roman sein können. Aber immerhin ist die Geschichte solide, die Herausforderung interessant und ein wenig klassische Star Trek-Abenteueratmosphäre ist durchaus vorhanden, weshalb ich dem Roman 3 Sterne verleihe.

3stars

Rezension: VOY – „Architects of Infinity“

Kirsten Beyer ist momentan sehr beschäftigt, ist sie doch auch Teil des Drehbuchautorenteams der neuesten Star Trek-TV-Serie „Discovery„. Aus diesem Grund dauerte es auch zwei Jahre, ehe ihr neuer „Voyager“-Roman erschien und gerade dieser lange Zeitraum, der seit „A Pocket full of Lies“ vergangen ist, ist so ziemlich der größte Feind von „Architects of Infinity“.

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„Architects of Infinity“ beginnt mit einem Subraumfunk-Gespräch zwischen Admiral Janeway und ihrer Vorgesetzten im Sternenflotten-Hauptquartier, in dessen Rahmen nochmals die Ereignisse des vorangegangenen Romans zusammengefasst werden. Womöglich, weil die kommenden Ereignisse darauf aufbauen werden? Weit gefehlt: Nachdem die Sache an das Amt für Temporale Ermittlungen weitergegeben wurde, stellt sich diese dem Leser nochmals ausführlich dargelegte Zusammenfassung als bedeutungslos für „Architects of Infinity“ heraus. Stattdessen konzentriert sich die Handlung auf eine gemeinsame Forschungsmission der Full Circle-Flotte.

Seven of Nine spürt mit den Sensoren der Voyager auf einem unbewohnten Planeten mit der Bezeichnung DK-1116 ein neues Element auf, das scherzhaft den inoffiziellen Namen „Sevenofninonium“ erhält. Doch dieses neue Element ist nicht die einzige Auffälligkeit von DK-1116: Der unwirtliche Planet, der sich in einem binären Sonnensystem befindet und als einziger einen rätselhaften Kataklysmus überstanden hat, der alle weiteren Planeten des Systems vor langer Zeit in Asteroidengürtel verwandelte, weist tatsächlich einige bewohnbare Gebiete auf. Vor Tausenden von Jahren hat jemand eine Reihe von Kraftfeldkuppeln auf der Oberfläche des Planeten verteilt errichtet, unter denen atembare Atmosphären und verschiedene Ökosysteme konserviert wurden. Um die Technologie, die diese Kuppeln aufrecht erhält, sowie die vielfältige Flora zu untersuchen, schlägt Captain Chakotay Admiral Janeway vor, alle vier Schiffe der Full Circle-Flotte für diese Erkundungsmission und gemischte Außenteams einsetzen. Eine Art Forschungsurlaub mit Teambuilding-Komponente schwebt ihm vor und auch wenn Admiral Janeway von Umfang und Langfristigkeit dieser simpel erscheinenden Mission nicht unbedingt begeistert ist, sieht sie doch ein, dass den Besatzungen der vier Schiffen etwas Abwechslung gut tun würde.

Und so werden verschiedene Expertenteams zusammengestellt, die DK-1116s Kuppeln untersuchen. Den erstaunlichsten Fund macht dabei wenig überraschend jenes Team, das aus den leitenden Wissenschaftsoffizieren besteht. Unter der Wasseroberfläche eines Sees machen die vier Wissenschaftler eine ähnliche Entdeckung wie Seven of Nine und Ensign Aytar Gwyn bei einem Shuttle-Flug zum inneren Asteroidengürtel des Binärsystems: Weder der sonderbare Kataklysmus noch DK-1116 sind völlig natürlich entstanden!

Fazit: Da „A Pocket full of Lies“ eine abgeschlossene Geschichte erzählte, irritiert am Beginn von „Architects of Infinity“ die erstaunlich ausführliche Zusammenfassung der Geschehnisse des Vorgängerromans. Sie ist im Grunde unnötig und weckt eine falsche Erwartungshaltung an den Rest des Romans. Viel notwendiger wäre es meiner Meinung nach gewesen, die handelnden Personen früh einzuführen und zu beschreiben. Janeway, Chakotay, Paris, Torres, Seven, Kim u.s.w. benötigen für die Leser dieser Romanreihe klarerweise keine weitere Vorstellung mehr. Ebenso wenig die vordergründig agierenden neuen Besatzungsmitglieder wie Doktor Sharak und Chefingenieurin Nancy Conlon. Doch das Problem der gemischten Außenteams, die DK-1116 untersuchen, besteht darin, dass an ihnen auch sehr viele Offiziere der vier Schiffe teilnehmen, zu denen man als Leser bislang wenig Bezug hatte, die zumeist in zweiter Reihe standen oder noch gar nicht vorgekommen sind.

Ich rechne es der Autorin zwar hoch an, dass sie es sogar ganz direkt thematisiert, dass sich einige der Neuzugänge auf der Voyager nicht ganz wohl dabei fühlen, im Schatten so vieler Berühmtheiten zu stehen. Aber das bringt uns eigentlich nur Lieutenant Devi Patel näher, die Wissenschaftsoffizierin, die sich abgemeldet fühlt seitdem sich Seven of Nine der Flotte angeschlossen hat. Mit ihr kann man durchaus mitfiebern, aber bei zumindest zwei weiteren Mitgliedern des von ihr geführten Außenteams hatte ich mitunter sogar Probleme, mir ihr Geschlecht zu merken. Da wollte sich einfach vor meinem inneren Auge kein Bild manifestieren, das ich wann immer die Handlung an diesen Schauplatz zurückkehrte mit den Namen assoziieren konnte. Umso tragischer ist dies, da es sich bei diesem Schauplatz um den wichtigsten im Roman handelt.

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Nicht alle von ihnen dienen in der Full Circle-Flotte, aber wer von der ersten Reise der Voyager durch den Delta-Quadranten noch dabei ist, genießt einen Legendenstatus.

Abgesehen von der Erkundungsmission gibt es noch eine Reihe weiterer Handlungsstränge, die aber meistens nur persönliche Interaktionen betreffen und wenig bis nichts mit dem eigentlichen Rätsel, das DK-1116 umgibt, zu tun hat. Icheb kommt hierbei sehr sympathisch rüber und mir gefiel sogar, wie sein persönliches Problem mit jenem von Ensign Gwyn verknüpft wird, das wiederum gelöst wird, indem es mit dem Handlungsstrang rund um Nancy Conlons schwerer Erkrankung aus dem Roman zuvor verbunden wird. Also die Nebenhandlungsstränge hängen auf elegante Weise schön zusammen, tragen aber nichts zur Lösung des Rätsels bei. Ohne allzu viel zu verraten kann ich aber doch sagen, dass man als Leser sowieso ohne echte Auflösung zurückgelassen wird.

Des Rätsels Lösung wird wohl in einem der zukünftigen „Voyager“-Romane verpackt sein, auf den wir aufgrund von Kirsten Beyers Verpflichtungen im Autorenstab von „Discovery“ aber vermutlich noch eine Weile warten müssen. Ich habe wirklich nichts dagegen, wenn die Protagonisten eines Science-Fiction-Romans mit etwas konfrontiert werden, das zu verstehen sie (noch) nicht in der Lage sind. Das Weltall wäre ein langweiliger Ort, wenn wir dort nicht auf manch Wundersames und Unerklärliches treffen würden. Aber Kirsten Beyer bleibt für meinen Geschmack zu abstrakt. Sie verzichtet nämlich meiner Ansicht nach nicht nur auf die Erklärung eines Phänomens, sondern auch darauf zu erklären, warum es für die Protagonisten unerklärlich ist. Klar, der Anblick der sich ihnen am Schluss bietet, ist beeindruckend, atemberaubend. Aber Personen, die tagtäglich Replikatoren, Transporter und Traktorstrahlen bedienen wie wir Lichtschalter, sollten vielleicht nicht derart erstaunt sein.

Bewertung: Kirsten Beyers Romane sind nicht immer ganz treffsicher geschrieben. Manchmal verzettelt sie sich in zu detaillierten Erklärungsversuchen, die mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Manchmal findet sie die perfekte Balance. Aber in „Architects of Infinity“ pendelt sie zum anderen Extrem und lässt ihre Protagonisten zum Showdown einfach nur staunen, was irgendwie völlig untypisch und konträr zu Beyers bisherigen Romanen wirkt. Aufgrund des offenen Endes (das übrigens einen gewaltigen Cliffhanger nachahmt, an den sich Leser von Peter Davids „New Frontier“ bestimmt noch erinnern), kann mit Erklärungsversuchen im nächsten Band gerechnet werden. Wahrscheinlich aber erneut erst in zwei Jahren und ich hoffe, dass dort weniger Charaktere im Vordergrund stehen und die wenigen dann dafür etwas erinnerungswürdiger dargestellt werden. (Meine Entschuldigung schon jetzt an Elkins, Benoit, Omar, Vincent, Jepel, Roach und einige weitere: Ich werde mich in zwei Jahren nicht mehr an euch erinnern können.)

Vielleicht hat man als Leser von „Architects of Infinity“ mehr Freude mit dem Roman, wenn man von Anfang an erst gar nicht versucht, sich die vielen Protagonisten merken zu wollen und ihnen einfach von einer Situation zur nächsten folgt. Dann bekommt man wenigstens einen unterhaltsamen Abenteuerroman serviert, dem ich zwar 3 von 6 Sterne gebe, der aber an einer Ausgangssituation leidet, die zu viele Charaktere in zu kurzer Zeit zusammenführt.

3stars

Star Trek : Enterprise – „Landing on Barbarous Coasts“

Rund zwei Jahre nach der Veröffentlichung meines Romans „Sailing on Forbidden Seas“, kann ich euch ab heute nun endlich die Fortsetzung zum kostenlosen Download anbieten! In „Landing on Barbarous Coasts“ erlebt die Crew der Enterprise ihr letztes gemeinsames Abenteuer!

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„Landing on Barbarous Coasts“ ist mein 4. Roman, der die TV-Serie „Star Trek Enterprise“ fortsetzt und schließt die Saga ab, die ich vor fast genau 10 Jahre mit meinem ersten FanFiction-Roman „The Romulan War“ begonnen habe. Daher ist dies mein letzter geplanter Roman zu dieser Serie und entsprechend viel Wehmut habe ich beim Verfassen dieser letzten gemeinsamen Reise der Enterprise-Crew verspürt, was sich auch thematisch im Roman wiederfindet.

Wie bei allen meinen bisherigen Fortsetzungen ist es auch im Falle von „Landing on Barbarous Coasts“ nicht nötig, meine vorangegangenen Romane zu kennen. Der Roman erzählt eine eigenständige Geschichte, die zwar auf zuvor stattgefundene Ereignisse Bezug nimmt, diese aber im Lauf der Handlung rekapituliert.

Der Roman steht als ebook in den Formaten PDF, EPUB, MOBI und AZW zum kostenlosen Download zur Verfügung. Wie üblich ist auch eine kleine Taschenbuch-Auflage geplant, die im Laufe des Jahres erscheinen wird.

DOWNLOAD-LINK:
DER KOMPLETTE ROMAN „LANDING ON BARBAROUS COASTS“

Zur Story: Die Gründung der Vereinigten Föderation der Planeten steht auf der Kippe, als der Planet Vulkan von einem gewaltigen politischen Skandal erschüttert wird. Kurz vor der Außerdienststellung der Enterprise bricht Captain Archer daher mit seiner Crew zu einer letzten Mission auf, um die neue Allianz, für die er so hart gearbeitet hat, doch noch zu retten. Die Suche nach einem sagenumwobenen vulkanischen Artefakt führt ihn von einer fremden Welt zur nächsten. Doch die größte Überraschung für Archer birgt nicht die vulkanische Mythologie, sondern ein bedrückendes Geheimnis, in das ihn sein bester Freund Trip einweiht.

Während die Enterprise quer durchs Weltall rast, folgen Commander T’Pol und Ensign Mayweather einer anderen Spur, die sie zu einer der ältesten Koloniewelten der Erde führt und zu ganz neuen Erkenntnissen über die frühe interstellare Raumfahrthistorie der Menschheit …

Ich wünsche euch viel Vergnügen mit dem letzten Abenteuer der Enterprise-Crew, und würde mich freuen, wenn ihr vielleicht auch in meine anderen Romane reinlest.

ÜBERSICHT MEINER ROMANE & DOWNLOAD

Rezension: Comic – Star Trek Discovery – Annual 2018

Zur jüngsten Star Trek-Serie „Discovery“, die im vergangenen Herbst startete, existieren bereits zwei laufende Comic-Miniserien. Um auch Geschichten außerhalb dieser Mehrteiler erzählen zu können, bedient sich der Verlag IDW dem Mittel des sogenannten „Annuals“. Diese einmal jährlich geplante Veröffentlichung beschränkt sich auf eine abgeschlossene Geschichte mit einer Länge von ungefähr zwei regulären Comic-Ausgaben. Discoverys „Annual 2018“ erzählt hierbei ein Prequel zur TV-Serie und konzentriert sich dabei ganz auf Paul Stamets und seine Forschung, die schließlich zur Entwicklung des Sporen-Antriebs der U.S.S. Discovery führen sollte.

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Mit dieser Einleitung ist die Geschichte auch schon gut zusammengefasst. Der Comic erzählt chronologisch die über mehrere Jahre stattfindende Entwicklung hin zur Ausgangssituation, wie man sie dann ab Folge 3 der TV-Serie sieht. Alles beginnt mit einem ungewöhnlichen Fund, den ein Außenteam der U.S.S. Somerville in einem Asteroidenfeld macht: Prototaxites Stellaviatori – kurz „Stella“ genannt – ist eine ungewöhnliche Pilzart, die dem zivilen Mykologen-Team bestehend aus Paul Stamets und Justin Straal zur weiteren Erforschung übergeben wird. Eigentlich mit einem langjährigen Terraforming-Projekt ausgelastet, gewinnt „Stella“ den Großteil ihrer Aufmerksamkeit, als die beiden Forscher Hinweise auf ein unsichtbares Sporennetzwerk entdecken, das auch räumlich getrennte Exemplare dieses Pilzes verbindet. Rasch wird ihnen klar, dass dies die Grundlage für eine neues Transportsystem sein könnte. Ihre Hypothese wird auf einem Mykologen-Kongress von ihren Kollegen eher belächelt, doch die Sternenflotten-Physiker werden auf Stamets und Straals Arbeit aufmerksam …

Fazit: Das „Annual 2018“ ist im Grunde einer Chronik. Die wichtigsten Ereignisse in Bezug auf Stamets und seine Forschung in den Jahren bevor die TV-Serie ansetzt werden erzählt, wobei es dazwischen immer wieder zu großen Zeitsprüngen kommt. Insgesamt wird wohl ein Zeitraum von rund 4 Jahren abgedeckt.

 

Dabei ist die Geschichte gleichermaßen handlungs- wie auch charakterorientiert. Ja, man erfährt viel über das Sporennetzwerk und sein Potenzial (aber nicht unbedingt mehr als in der Serie, aber in Form dieser Geschichte schön kompakt zusammengefasst) und wie Stamets und Straal Fortschritte machen. Aus einer Theorie wird langsam eine praktische Anwendung und zugleich geht nebenbei Straals Ehe in die Brüche (wie auch seine Beteiligung am Terraforming-Projekt) während Stamets das Interesse der Sternenflotte misstrauisch macht, er aber zugleich eine Beziehung mit einem gewissen Sternenflotten-Mediziner eingeht.

Nach einer Staffel „Discovery“ bin ich mit den Charakteren noch nicht sonderlich warm geworden, aber am sympathischsten fand ich gewiss Stamets und seinen Freund Hugh Culber (und auch Kadett Tilly, die ebenfalls einen kurzen Auftritt im Comic absolviert). Wie dieses Pärchen zusammenfindet erzählt dieser Comic, wenngleich ihre persönlichen Begegnungen sehr kurz sind. Über Jahre hinweg scheinen sie nur eine Freundschaft über Subraumfunk zu pflegen. Culbers Rolle im „Annual 2018“ ist also etwas gering, dennoch denke ich, dass die Charaktere gut getroffen sind. Und das konnte man auch durchaus erwarten, denn verfasst wurde die Geschichte nicht nur von IDWs langjährigem Star Trek-Autor Mike Johnson, sondern auch von Kirsten Beyer, die schon mehrerer Voyager-Romane geschrieben hat und auch im Team der Drehbuchautoren von „Star Trek Discovery“ sitzt.

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Die erste Begegnung von Stamets und Culber.

Die visuelle Umsetzung stammt von Angel Hernandez, der erst seit kurzer Zeit für Star Trek-Comics den Zeichenstift schwing. Erst vor wenigen Wochen habe ich mit „Boldly go #16“ eines seiner Werke rezensiert. Auch diesmal gefiel mir der Detailgrad der Zeichnungen sehr, der durchaus an Tony Shasteen erinnert und diesmal auch in „Nahaufnahmen“ toll aussieht. Ich denke, Kolorist Mark Roberts hat diesmal generell die Schatten auf den Gesichtern der Charaktere anders betont. So eine Kleinigkeit macht gleich einen deutlichen Unterschied aus. Die Arbeit von Hernandez und Roberts ist jedenfalls toll gelungen. (Vielleicht mit Ausnahme von Captain Lorca, der in diesem Comic nicht sehr viel Ähnlichkeit mit seinem Darsteller Jason Isaacs aufweist.)

Interessant ist, dass sich zwei Designs aus der Kelvin-Zeitlinie der neuen Kinofilme eingeschlichen haben (ein Shuttle und einer Sternenbasis). Am Beginn neuer Comic-Reihen bedienen sich die Zeichner mangels ausreichendem Referenzmaterial gerne bei vorangegangenen Produktionen (was auch bei der „Ongoing“-Reihe anfangs sehr auffällig war), hier fällt es aber nicht sonderlich ins Gewicht. Einerseits, da die Kelvin-Zeitlinie sowieso eine Abzweigung des Prime-Universums darstellt und anderseits, weil „Discovery“ es mit dem Prime-Universum-Design der TOS-Ära sowieso nicht sehr genau nimmt. 😉

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Bekannte Designs aus dem 11. Kinofilm „Star Trek„.

Bewertung: Die Geschichte wird episodenhaft erzählt, aber die verstreichenden Zeiträume dazwischen fallen gar nicht besonders auf, weshalb der Band eine Geschichte erzählt, der man von Anfang bis Ende gerne folgt und die Entwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse als auch private Beziehungen der Protagonisten gleichermaßen beleuchtet werden. Allerdings muss man auch sagen, dass sich der Comic wirklich auf Ereignisse beschränkt, deren Ausgang mit dem Vorwissen aus der TV-Serie vorhersehbar sind. Die größten Überraschungen liefern eigentlich schon die ersten drei oder vier Seiten, danach ist es ein unterhaltsames aber doch vorhersehbares Voranarbeiten bis hin zum Status Quo kurz vor der 3. Folge der TV-Serie. Obwohl der Comic an keiner Stelle langatmig war, kann ich daher trotzdem „nur“ solide 4 von 6 Sterne vergeben. Die Geschichte hätte gerne etwas ausschweifen und mehr Unerwartetes einführen dürfen. Gerade im Rahmen eines für sich stehenden „Annual“-Bandes hätte sich etwas in der Art angeboten.

4stars

Aktion: Schätze im Netz

netzschatz-bannerWie im vergangenen Jahr darf ich mich auch heuer wieder bei Daniela Walch für die Einladung bedanken, an einer Aktion des „Buchvogel„-Blogs teilzunehmen. Diesmal geht es darum, Webseiten, Internetangebote oder Apps vorzustellen, die man selbst nutzt und gerne weiterempfiehlt. Schlussendlich soll auf der Aktionsseite in den Kommentaren ein kleines Link-Archiv entstehen.

Besuchern meines Blogs ist vielleicht schon die Link-Übersicht („Blogroll“) im unteren Bereich rechts in der Seitenleiste aufgefallen. Vier der dort verlinkten Seiten möchte ich euch nun etwas genauer vorstellen und gleich vorweg darauf hinweisen, dass es sich ausschließlich um englischsprachige Angebote handelt – und dass mein Schwerpunkt wenig überraschend auf dem Thema „Star Trek“ liegt. 😉

THE TREK COLLECTIVE
https://www.thetrekcollective.com/

8of5, der Autor von „The Trek Collective“, präsentiert auf seinem Blog umfangreiche Neuigkeiten zu allem, was Star Trek-Merchandising angeht. Dank des Blogs bleibt man auf dem Laufenden über zukünftige Produkte zum Franchise, seien es Romane, Comics, Modelle, Cosplay-Utensilien, Spielzeug, Weihnachtsschmuck, Anstecker, Soundtracks oder noch weitaus obskurerer Sachen. 8of5 berichtet über alles, was das Trekkie-Herz höher schlagen lässt und sicher nicht bei wenigen Fans einen „Haben-wollen-Reflex“ auslöst. Ein übersichtlicher Jahreskalender verschafft einem einen guten Überblick über Veröffentlichungstermine, damit man weiß, wann man sich ein wenig Geld zur Seite legen sollte, um sich einen kleinen oder größeren Wunsch zu erfüllen.

Die Seite ist auf Englisch und dementsprechend liegt der Fokus auf Veröffentlichungen im englischsprachigen Raum, manchmal wird aber auch über Fan-Artikel aus anderen Ländern berichtet – wie natürlich auch über aktuelle Neuigkeiten zu den aktuellen Film- und Serienproduktionen.

IRISH TREKKIE
https://www.youtube.com/user/IrishTrekkie/videos

Ich sammle die kleinen Raumschiffmodelle des Herstellers „Eaglemoss“, die ich zum größten Teil – wenn auch nicht uneingeschränkt – für sehr gelungene Miniaturen halte. Jedoch nehme ich nicht alle Modelle in meine persönliche Sammlung auf, was mir allein platzbedingt unmöglich wäre. Um besser entscheiden zu können, ob ich mir ein Modell zulege oder nicht, konsultiere ich den (englischsprachigen) Youtube-Channel von IrishTrekkie. In seinen Review-Videos nimmt er jede Ausgabe der „Starships Collection“ genau unter die Lupe. Er geht dabei sehr strukturiert vor, blättert zuerst durch das Begleitheft, präsentiert das Modell im Anschluss in seiner Verpackung (was einen guten Hinweis auf die Größe gibt) und betrachtet es dann von allen Seiten, weist auf die verwendeten Materialien hin und besondere Auffälligkeiten. Am Ende stellt er jedes Modell einem zuvor rezensierten gegenüber.

IrishTrekkie hat mir schon oft die Kaufentscheidung erleichtert, er rezensiert auf seinem Channel aber auch Merchandise zu anderen Science-Fiction-Universen und veröffentlicht Reviews zu den aktuellen „Star Trek Discovery“-Folgen, zumeist gemeinsam mit einem anderen Merchandise-Reviewer „The Trek Collector„, der seltener, aber nicht weniger informative Videos postet.

JOHN EAVES CONCEPT ARTIST
http://www.johneavesart.com/

John Eaves ist der wahrscheinlich mittlerweile längstdienende Concept Artist bei „Star Trek“. Er begann Mitte der 90er-Jahre für den 7. Kinofilm und „Deep Space Nine“ zu arbeiten und war seither an sämtlichen weiteren Star Trek-Kinofilmen und -Serien beteiligt. Auf seiner Homepage präsentiert er sein umfangreiches Portfolio, das offenbart, dass er nicht nur Designs für die unendlichen Weiten entworfen hat, sondern auch bei vielen anderen Blockbustern kreativ im Art Department tätig war und ein gefragter Mann in Hollywood ist.

Eaves bringt die Galerien auf seiner Homepage nur alle paar Monate auf den neuesten Stand, in einigen der jüngeren Galerien – wie zu „Discovery“ befinden sich daher nur Platzhalter-Bilder. Aber abgesehen davon gibt es auch jetzt schon eine gewaltige Menge an tollen Konzeptzeichnungen zu bestaunen.

PIERRE DROLET SCI-FI MUSEUM
http://www.pierre-drolet-sci-fi-museum.com/

Einer der CG-Künstler, der unter anderem auch John Eaves‘ Zeichnungen in dreidimensionale Computermodelle umgewandelt hat, ist Pierre Drolet, der aber auch noch bei anderen Science-Fiction-Serien wie „Battlestar Galactica“, „Firefly“, „Lost“ und „Terra Nova“ mitgewirkt hat. Auf seiner Homepage setzt er die CG-Modelle, die er für diese Serien erstellt hat, neu und spektakulär in Szene, was Fans eine Möglichkeit gibt, ihre Lieblings-Raumschiffe oder -Roboter im Detail zu bewundern.

Neben den Original-CG-Modellen aus diesen Serien findet man in Drolets Sci-Fi-Museum auch weitere Projekte.

 

Soweit mein kleiner Betrag zur „Schätze im Netz“-Aktion, die jedem offen steht und zu der ich hiermit jeden einlade, der Interesse hat. Die kurze Regelübersicht:

  • Welche Webseiten, Internetangebote oder Apps nutzt du und kannst du empfehlen? Stelle diese Webseiten, Internetangebote oder Apps in einem Beitrag vor.
  • Im Beitrag gib diese Regeln an, verwende das Banner und verlinke auf folgende Aktionsseite bei Buchvogel (hier gibts auch weitere Informationen zur Aktion und eine Übersicht aller Teilnehmer): https://buchvogel.blogspot.de/p/netzschatz.html
  • Danke demjenigen, der dich nomieniert hat und nominiere weitere Personen.
  • Teile deinen Link zum Beitrag auf der Aktionsseite, so bauen wir ein großes Archiv auf!

 

Die letzte Grenze …

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Wolfgang Völz

1930 – 2018

Der deutsche Schauspieler Wolfgang Völz verstarb am 2. Mai 2018 im Alter von 87 Jahren. Vor allem dem Publikum in Deutschland aus vielen Rollen (als Darsteller und auch Synchronsprecher) bekannt, kennen Science-Fiction-Fans sein Gesicht vorrangig als jenes von Leutnant Mario de Monti: Im Jahr 1966 verkörperte Völz den meist gut gelaunten und zwanglosen Waffenoffizier an Bord des schnellen Raumkreuzers Orion in der ARD-Miniserie „Raumpatrouille“.